Die Zeitung zählt seit langer Zeit zu den einflussreichsten Printmedien. „Wichtigi Nochrichte“ (dt.: Wichtige Nachrichten) werden mitgeteilt, sowie Politik, Kultur und Sport in großem Ausmaß behandelt. Was genau in der Schweiz für verschiedene Zeitungen im Mittelpunkt stehen und was sie alles beinhalten, erfahren Sie hier.

Die größten Schweizer Tages-und Sonntagszeitungen

Geniesse die Zeitung zu einem Kaffee
Geniesse die Zeitung zu einem Kaffee

Zu einer der bekanntesten Tageszeitungen zählt wohl der Tages-Anzeiger, einer überregionalen Schweizer Zeitung aus Zürich. Sie hat die meist verkauften „Uflage“ (dt.: Auflagen) unter den Abonnementzeitungen und gehört zu den einflussreichsten der deutschsprachigen Schweiz. Die Printausgabe gliedert sich dabei ins drei Zeitungsbünde.

  • Im ersten sind wichtige Nachrichten, Recherchen und Hintergrundberichte aus der Schweiz und dem Ausland zu finden. „Dr Schwerpunkt“ (dt.: Der Schwerpunkt) liegt dabei auf Wirtschaft und Politik.
  • „Dr zweit“ (dt.: Der zweite) zeigt regionale Nachrichten, Berichte und Analysen aus Zürich auf und besitzt ebenfalls einen Service-Bereich, in dem Anzeigen, Veranstaltungskalender und eine Seite für junge Leser mit einem Comic vorhanden sind. „Drzue“ (dt.: Hinzu) kommt noch ein Sportteil.
  • Im dritten Bund dreht sich alles um Kultur und Gesellschaft.

Eine weitere deutschsprachige Schweizer Tageszeitung ist der Blick, welcher ebenso aus Zürich stammt.

An Werktagen kommt die Zeitung mit einem News-und Sportteil, der SonntagsBlick, eine Sonntagszeitung desselben Verlags, mit einem zusätzlichen Lifestyle-Magazin. Bei dem Blick handelt es sich um eine sogenannte Boulevardzeitung und aufgrund der Entlarvung „falscher Informationä“ (dt.: falscher Informationen), erhielt der Blick bereits viel Kritik. Mitte der 1960er Jahre zählte er dennoch als auflagenstärkste Tageszeitung der Schweiz und noch „hüt“ (dt.: heute) ist er eine der größten.

Noch eine traditionsreiche Tageszeitung ist die Neue Züricher Zeitung, oder abgekürzt NZZ. Diese ist überregional bekannt und zählt mit dem Ruf als Qualitätszeitung zu den Leitmedien im deutschsprachigen Raum. „D Zittig“ (dt.: Die Zeitung) erscheint werktäglich und umfasst zumeist 40 Seiten und vier Bünde. Darin finden Sie einen Inlandteil mit wichtigen Nachrichten, das Thema Wirtschaft, Wissen und Kultur und einen Sportteil. „Am Frittig“ (dt.: Am Freitag) erhält sie sogar einen fünften Bund, welcher sich mit Spezialthemen, wie zum Beispiel Forschung, Technik und Reisen, sowie Gesellschaftsthemen und großen Reportagen befasst.  Von der NZZ gibt es ebenfalls eine Sonntagsausgabe, die NZZ am Sonntag, welche im Schweizer Zeitungsformat erscheint, in der Regel sechs Bünde umfasst und dabei in die Themen Hintergrund, Nachrichten, Wirtschaft, Sport, Wissen und Kultur aufgeteilt ist.

Pendlerzeitungen

Gratiszeitungen sind unter Pendlern beliebt
Gratiszeitungen sind unter Pendlern beliebt

Neben solch populären Tageszeitungen, gibt es auch Pendlerzeitungen, welches ein in der Schweiz gebräuchliches Synonym für eine kostenlose Tageszeitung ist.
Ein Beispiel hierfür ist “20 Minuten”, welches auch in französischer und italienischer Ausgabe erhältlich ist. Die Zeitung präsentiert Nachrichten in Kurzform und besitzt einen Serviceteil. Im Gegensatz zu anderen Zeitungen, erfreut sich 20 Minuten auch bei der jungen Leserschaft schon an großer Beliebtheit.  Der Name bezieht sich auf die Zeit, die die Menschen durchschnittlich auf dem Weg zur Arbeit im öffentlichen Verkehr verbringen.

Die Website Schweizerdeutsch lernen wurde von 20 Minuten unter die Luppe genommen.

Ein weiteres Mitglied der Blick-Gruppe, findet sich auch in dieser Rubrik. Nämlich der “Blick am Abend”. Er ist von Montag bis Freitag ab 16 Uhr überall erhältlich und das Nachfolgeprodukt der Schweizer Gratiszeitung “heute”.

Zeitungen im Zeitalter der Digitalisierung

Die Printzeitung - vom Aussterben bedroht?
Die Printzeitung – vom Aussterben bedroht?

Die stetig fortschreitende Digitalisierung ist für viele Printzeitungen ein Problem. Immer mehr Menschen informieren sich ausschließlich online, worum es gerade lokal oder in der Welt geht, was Entlassung und sinkende Auflagen zur Folge hat. Es heißt nun, sich auch in der digitalen Welt zu etablieren und dort ein weitreichendes Geschäft aufzubauen. Viele Verlage schaffen dies jedoch nicht, was immer wieder zu einem großen Problem wird.

Ist diese Aufgabe jedoch bewältigt, bieten sich ganz neue Möglichkeiten. Verschiedenste Themen können in einem neuen Format behandelt werden und auf andere Seiten kann besser hingewiesen werden. So kann „zum Bispiel“ (dt.: zum Beispiel) auch das Erlernen von Schweizerdeutsch weitreichend publiziert werden.

Aber, ob digital oder in Printform, Zeitungen werden uns als Medium der Nachrichtenverbreitung und anderweitigen Informationen wohl noch lange erhalten bleiben.

Fazit

Unsere Website war in diversen Schweizer Medien bereits verteten, siehe dazu die Artikel:

Schlussendlich ist es wichtig Schweizer Medien zu konsumieren, um sich in der Schweiz richtig einleben zu können. Es ist einfacher mitzureden und man fasst die Kultur auf. Damit es auch mit der Sprache klappt, entwickelten wir unseren Sprachkurs, mit welchem die einfach von zu Hause aus Schweizerdeutsch lernen kannst.

Desweiteren ist unser Buch „Schweizerdeutsch in 30 Tagen“ auf Amazon erhältlich. Dort kriegst du innert kurzer Zeit einen detaillierten Einblick in die Sprache und allem rund um die Schweiz.

 

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Vokabular-Liste

Schweizerdeutsch Hochdeutsch
1 wichtigi Nochrichte wichtige Nachrichten
2 Uflage Auflagen
3 dr Schwerpunkt der Schwerpunkt
4 dr zweit der zweite
5 drzue hinzu
6 falscher Informationä falscher Informationen
7 hüt heute
8 d Zittig die Zeitung
9 am Frittig an einem Freitag
10 zum Bispiel zum Beispiel

 

Was liesst die Schweiz?

5 Gedanken zu „Was liesst die Schweiz?

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