Die Schweiz ist kein sehr großes Land und hat nur knapp 8,5 Millionen Einwohner. Aber trotzdem hat sie vier ganz unterschiedliche Kultur-und Sprachgebiete. Es gibt die deutschsprachige, die französischsprachige, die italienischsprachige und die räteromanisch sprechende Schweiz. Das bedeutet, dass die jeweilige Sprache hier überwiegend und vom größten Teil der Bevölkerung gesprochen wird.

Welche Sprache wird wo gesprochen in der Schweiz?
Welche Sprache wird wo gesprochen in der Schweiz?

Trotzdem gibt es im Land eine starke nationale Identität und einen Zusammenhalt der einzelnen Bevölkerungsgruppen, der die Schweiz zum Vorbild für andere Staaten macht. Rund 68 Prozent aller Bewohner lebt im deutschsprachigen Teil des Landes, rund 23 Prozent im französischsprachigen, 8 Prozent im italienischen und 1 Prozent im räteromanischen.

Gibt es festgelegte Sprachgebiete?

Allerdings gibt es in der Schweiz eigentlich gar keine staatlich festgelegten Sprachgebiete. Vielmehr bestimmen in der Regel die einzelnen Kantone und teilweise sogar die einzelnen Gemeinden selbst, welche Amtssprache sie haben wollen und sie richten sich logischerweise danach, welche Muttersprache mehrheitlich gesprochen wird. Deshalb gibt es zum Beispiel mehrere zweisprachige Kantone und in jedem Teil der Schweiz Gemeinden, in denen nicht die allgemeine Mehrheitssprache Amtssprache ist.

Der französische Teil

Eine mehrheitlich französisch sprechende Bevölkerung haben die im Westteil des Landes liegenden Kantone Genf, Jura, Neuenburg und Waadt. Sie werden manchmal auch als Romandie oder Welschschweiz bezeichnet. Hier ist die Amtssprache Französisch. Früher einmal gehörten die betreffenden Gebiete zu Frankreich, bis sie aufgrund von Kriegen oder durch freiwilligen Beitritt der Schweiz zufielen. Die Bevölkerung hat hier immer französisch bzw. einen französischen Dialekt, das Patois, gesprochen. Der ist aber heute mehr oder weniger ausgestorben. Die Kantone Wallis, Bern und Freiburg sind offiziell zweisprachig. Hier wird Französisch und Deutsch gesprochen und beides sind offizielle Amtssprachen.

Wie kommen deutschsprachige und französichsprachige Schweizer mit dem Sprachgewirr in ihrer Heimat zurecht und welche Unterschiede gibt es auf dem Gebiet?

In der Schweiz lernen die Schulkinder von Anfang an als wichtigste Fremdsprachen, die in ihrem Land vorkommenden Sprachen. Deshalb ist die Verständigung zwischen den verschiedenen Muttersprachlern eigentlich kein großes Problem. Und ganz besonders in den Grenzregionen zwischen der deutschsprachigen und französischsprachigen Schweiz sprechen alle Bewohner beide Sprachen oder verstehen zumindest genug, um sich austauschen zu können. Allgemein scheinen die deutsch sprechenden Schweizer weniger Probleme damit zu haben, ihre französisch sprechenden Landsleute in der Westschweiz zu verstehen, als umgekehrt.

Schweizerdeutsch lernen mit Freunden
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Und das hat einen einleuchtenden Grund. In der deutschsprachigen Schweiz wird ja im Alltag überwiegend Schwiizerdütsch und nicht Hochdeutsch gesprochen. Und weil die Schüler der französischsprachigen Schweiz als erste Fremdsprache Hochdeutsch lernen, haben sie erhebliche Probleme mit dem Verstehen des schweizerischen Deutschs, Dieses Problem haben die deutschsprachigen Schüler mit dem Französisch ihrer Landsleute nicht im gleichen Maße. Natürlich sprechen zum Beispiel die Genfer Schweizer ein etwas anderes Französisch als zum Beispiel die Pariser. Aber die Unterschiede sind nicht so gravierend und beschränken sich eher auf einzelne Begriffe.

Darüber hinaus machen sich die Französisch-Schweizer auch immer ein wenig über das Französisch der Deutsch-Schweizer lustig, weil die in ihren Augen so langsam und gedehnt sprechen, dass das die ihre Sätze recht schnell hinunter ratternden frankophonen Schweizer manchmal etwas nervt. Aber im Grunde vertragen sich alle Schweizer recht gut und ihre Gemeinschaft wird durch die unterschiedlichen Ethnien und Sprachen nicht gestört. Sie sind ein Volk durch ihre Geschichte, ihre Errungenschaften und ihre Werte, zusammengehalten durch ein hohes Maß an Kompromissbereitschaft und gleichzeitig an weitgehender regionaler Autonomie.

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Was ist der Unterschied zwischen der Deutsch-Schweiz und der Französischen-Schweiz?

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