Schliesse die Schweizer Flagge in dein Herz! | Bildquelle: pixabay.com
Schliesse die Schweizer Flagge in dein Herz! | Bildquelle: pixabay.com

Die Schweiz ist ohne Zweifel eines der besten Länder zum Wohnen. Städte wie Zürich, Bern oder Basel landen in Rankings der Orte mit der höchsten Lebensqualität stets auf den vorderen Plätzen. Das Land gilt als sehr sicher, friedlich und politisch stabil. Seien wir ehrlich, das Schweizerdeutsch spielt ebenfalls eine große Rolle, schließlich ist es mindestens so liebenswert wie die Schweizer selbst. 
Beste Voraussetzungen also, um hier ein neues Leben zu beginnen. 
Spielst auch du mit dem Gedanken, in die Schweiz umzuziehen? Dann solltest du dich gut vorbereiten. 

Welche Zollvorschriften sind zu beachten?

Zunächst solltest du dich darum kümmern, deinen Wohnsitz in die Schweiz zu verlegen. Das ist die wichtigste Voraussetzung, um dein Übersiedlungsgut abgabenfrei ins Land bringen zu können. Unter Übersiedlungsgut versteht man Hausratsgegenstände, das Auto, Haustiere oder Sammlungen, also alle Dinge, die du über die Grenze bringst. All diese Gegenstände müssen außerdem mindestens sechs Monate lang von dir persönlich genutzt worden sein und auch nach der Übersiedlung noch genutzt werden. 
Für Studenten gibt es eine Sonderregelung. Falls du noch studierst, kannst du dein Übersiedlungsgut und Schulmaterialien abgabenfrei einführen, ohne deinen Wohnsitz in die Schweiz zu verlegen. 

Wie ist bei der Einfuhr zu verfahren?

Durch die Schweizer Berge
Durch die Schweizer Berge / unsplash.com

Du musst für die Einfuhr ein Antragsformular ausfüllen (18.44 Übersiedlungsgut) und dieses bei der Einreisezollstelle vorlegen. Außerdem wird der Nachweis einer Aufenthaltsbewilligung verlangt. Sofern du aus den ersten 25 Staaten der EU oder einem der EFTA-Staaten kommst, ist dieses Dokument nicht notwendig. Stattdessen belegst du die Verlagerung deines Wohnsitzes anderweitig, beispielsweise mithilfe des Arbeits- oder Mietvertrags oder der Bestätigung, dich im Abgangsland abgemeldet zu haben. 
Die Einreise muss nicht im Voraus angemeldet werden, sondern kann vor Ort bei einer zuständigen Zollstelle vorgenommen werden. Beachte dabei aber unbedingt deren Öffnungszeiten. Diese gehen meist von Montag bis Freitag sowie bei größeren Zollstellen bis Samstagvormittag. 


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Sonderfälle der Einfuhr

Falls du zum Zeitpunkt der Einreise noch nicht alle nötigen Unterlagen hast, kannst du Antrag auf eine provisorische Zollbehandlung stellen. Unter Hinterlegung einer Kaution erhältst du eine halbjährige Frist, um die Unterlagen nachzureichen. Dann kann dir die Kaution auch abzüglich einer Bearbeitungsgebühr zurückgezahlt werden. 
Ebenso ist es möglich, Teile des Übersiedlungsguts nachträglich einzuführen. Dir steht dazu ein Zeitraum von bis zu zwei Jahren nach der Wohnsitzverlegung zur Verfügung. Dafür bleibt jedoch die Voraussetzung der Benutzung im Ausland über mindestens sechs Monate erhalten. 

Feriendomizile und Zweitwohnungen

Falls du deinen Wohnsitz gar nicht in die Schweiz verlegen willst, sondern lediglich über ein Feriendomizil oder eine Zweitwohnung verfügst, so gelten andere Vorschriften. Persönliche Gegenstände und gebrauchten Hausrat lassen sich ohne Abgaben einführen. Darunter fallen unter anderem Möbel, Fernseher oder Musikinstrumente. Auch hier gilt jedoch wieder die Regel der sechsmonatigen und zukünftigen Benutzung. 
Des Weiteren muss ein zeitlicher Zusammenhang zwischen der Einfuhr deiner Gegenstände und dem Abschluss des Kauf- oder Mietvertrags bestehen. Auch für diese Fälle dreht sich wieder alles um das Formular 18.44. 

Heirat (Ausstattungsgut)

Heiraten in der Schweiz
Heiraten in der Schweiz \ Bildquelle: unsplash.com


Du hast geheiratet und möchtest jetzt zu deinem Ehepartner in die Schweiz ziehen? Dann erstmal herzlichen Glückwunsch, zu deinem neuen Glück und der gelungenen Wahl des neuen Heimatlandes. In einem solchen Fall kannst du dein Umzugs- und Ausstattungsgut sowie alle Hochzeitsgeschenke ohne Abgaben in die Schweiz bringen. Nicht nur Ehen, sondern auch eingetragene Partnerschaften nach dem schweizerischen Partnerschaftsgesetz sind darin eingeschlossen. Es gilt eine Frist von sechs Monaten nach der Heirat bzw. der eingegangenen Partnerschaft. In diesem Fall ist der Dreh- und Angelpunkt das Formular 18.45 Ausstattungsgut. 

 

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Erben (Erbschaftsgut)

Wenn du deinen Wohnsitz in der Schweiz hast und Güter von einer Person im Ausland erbst, kannst du diese Gegenstände abgabenfrei in die Schweiz bringen. Beläuft sich der Wert dieses Erbschaftsguts auf weniger als 100 000 Franken, musst du dies nicht vorab melden. Ansonsten musst du bei der zuständigen Zollkreisdirektion vor der Einfuhr ein sogenanntes Gesuch um „abgabenfreie Zulassung von Erbschaftsgut“ vorlegen. 
Für Erbschaftsgüter musst du dich um das Formular 18.46 Erbschaftsgut kümmern. Überschreitet der Wert dieser Güter 100 000 Franken, ist außerdem eine allfälligen Bestätigung der Zollkreisdirektion nötig. 

Fragen rund um den Zoll

Wie finde ich mehr über das Gewicht und den Wert meines Umzugsguts heraus?

Es reicht aus, wenn du diese Informationen schätzt. Zusätzlich kannst du auch die Hilfe deiner Umzugsfirma in Anspruch nehmen oder den Versicherungswert als Maßstab verwenden. 

Ich möchte mein Fahrzeug einführen, habe es aber noch keine sechs Monate. Was kann ich tun?

Mit einer Zollbewilligung (Formular 15.30) kannst du dein Fahrzeug während maximal zwei Jahren ab dem ersten Einreisetag in der Schweiz nutzen, ohne es verzollen zu müssen. 

Ich möchte mein Haustier mit in die Schweiz nehmen. Was muss ich beachten?

Die Abgabenbefreiung behandelt Tiere so wie Gegenstände. Du musst sie deshalb auf deiner Inventarliste nennen. Darüber hinaus bestehen veterinärrechtliche Vorschriften. Weiterführende Informationen findest du hier: www.bvet.admin.ch. 

Ich möchte meine Zimmerpflanzen mitbringen. Gibt es hierzu auf etwas achtzugeben?

Für Zimmerpflanzen gibt es keine besonderen Bestimmungen. 

Nun weißt du über alle Vorschriften im Zusammenhang mit dem Umzug in die Schweiz Bescheid. Eins noch: Vergiss nicht, auch in der Schweiz auf unsere Dienste zu bauen, um Schweizerdeutsch zu lernen. So kommst du erst richtig im Land an und wirst dich schon bald so wie ein echter Eidgenosse fühlen, wenn du unseren wunderschönen Dialekt beherrschst.

 

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Umzug in die Schweiz: Zoll, was gibt es zu beachten?

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