Die Schweiz hat ja bekanntlich sehr viel zu bieten. Von den schönen Bergen bis hin zu den verschiedenen Käsesorten. Doch auch etwas anderes macht die Schweiz einzigartig: Die zahlreichen verschiedenen Dialekte! Jeder einzelne Dialekt hat seine eigene persönliche Note und deshalb sind wir auch so stolz auf unser „Schwiizerdütsch“. Dank unserem führenden Onlinekurs (www.schweizerdeutsch-lernen.ch) kannst du diverse Dialekte spielend einfach erlernen. Das einzige was Sie hierfür brauchen ist ein wenig Geduld und Motivation.

Schweizerdeutsch super leicht online lernen.
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Jetzt stellen wir dir ein paar Schweizerdeutsche Dialekte vor.

Der Zürcher Dialekt

Das „Züridütsch“ ist ein alemannischer Dialekt, welcher primär im Kanton Zürich gesprochen wird. Es ist der schweizweit meist gesprochene Dialekt und wird im Gegensatz zu anderen Schweizer Dialekten als eher „neutral“ beschrieben. Das typische Merkmal dieses Dialektes ist der raue „ch“ Klang. Ausserdem werden Zürcher oft für Aargauer gehalten (oder umgekehrt), da die Dialekte der beiden Kantonen fast identisch klingen.

Beispiele Züridütsch

  • Sie haben – Sie händ
  • Eislaufen – Schlittschüenle

Der Basler Dialekt

Das „Baasl-Dytsch“ ist der einzige deutschschweizerische Dialekt in der Schweiz, der dem Niederalemannischen zugeordnet wird. Hauptsächlich dominiert das sogenannte „Alltags-Baseldeutsch„, welches in Basel Stadt und der näheren Umgebung gesprochen wird. Wenn ein Basler anfängt zu sprechen, können Schweizer von anderen Kantonen den Basler sofort an ihrem einzigartigen Dialekt erkennen.

Beispiele Baseldytsch

  • Sie haben = Sie hänn
  • Taschentuch = Naasdiechli
Schweizerdeutsch ist sowohl am Arbeitsplatz extrem wichtig als auch im Sozialleben in der Schweiz.
Schweizerdeutsch ist sowohl am Arbeitsplatz extrem wichtig als auch im Sozialleben in der Schweiz.

Der Berner Dialekt

Das „Bärndütsch“ zählt zu den hochalemannischen Dialekten und wird im Berner Oberland sowie im Berner Mittelland und in einigen benachbarten Regionen gesprochen. Das Hauptmerkmal – welches das Berndeutsche von dem meisten hochalemannischen Dialekten unterscheidet – ist die Kürzung der geschlossenen Vokale. Die Berner sind dafür bekannt, eher langsam und gemütlich zu sprechen.

Beispiele Bärndütsch

  • Sie haben = Sie het
  • Eislaufen = Schlööfle

 

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Der St. Galler Dialekt

Der St. Galler Dialekt wird von knapp 200’000 Schweizern gesprochen und ist im Grossraum St. Gallen, Rorschach und Wil verbreitet. Der Dialekt stammt vom Althochdeutschen ab und zählt daher zum hochalemannischen Dialekt. Der St. Galler Dialekt gehört mit dem Thurgauer Dialekt zu den beiden Prototypen des „Ostschweizer Mundarts“. St. Galler, welche in Rapperswil und der näheren Umgebung wohnen, sprechen aber eher den Zürcher Dialekt.

Beispiele Ostschweizerisch

  • Sie haben = Sie hend
  • Eislaufen = Schlittschüelä

Der Walliser Dialekt

Das „Wallisertitsch“ gehört der hochalemannischen Dialektgruppe an und wird etwa von 80’000 Wallisern gesprochen. Viele Sprecher der hochalemannischen Sprache haben teils ziemliche Schwierigkeiten, sich mit den Wallisern zu unterhalten. Ein besonderes Merkmal bei den Wallisern ist, dass Sie oft ein „u“ am Wortende haben.

Beispiele Wallisertitsch

  • Sie haben = Schi hent
  • Eislaufen = Schlittschüefahru

Der Luzerner Dialekt

Der „Lozärner Dialäkt“ wird dem Hochalemannischen zugeordnet und wird grössenteils in der Grossregion Luzern-Sempach-Seetal gesprochen. Der Dialekt ist geprägt mit Einflüssen von Bern, Zürich und der Ostschweiz. Luzerner sind dafür bekannt, sehr viele „e’s“ in ihren Worten zu haben wie „ned“ (nicht) und „ech“ (ich).

Beispiele Lozärner Dialäkt

  • sie haben = Sie hend
  • Eislaufen = Schliifschuehfahre

 

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Der Aargauer Dialekt

Das „Aargauerdüütsch“ gehört zu den hochalemannischen Dialekten. Durch die Nähe zum Kanton Zürich wird in der Region Baden und Umgebung jedoch eher der Zürcher Dialekt gesprochen. Grundsätzlich sind der Aargauer Dialekt und der Zürcher Dialekt beinahe identisch bzw. hören sich fast gleich an. Der Aargauer Dialekt besticht durch eine schöne Fricktaler-Aarauer-Badener Mischung.

Beispiele Aargauerdüütsch

  • Sie haben= Sie händ
  • Eislaufen = Schlifschüendle

Der Bündner Dialekt

Das „Biindnertüütsch“ gehört zu den hochalemannischen Dialekten und wird im Kanton Graubünden gesprochen. Der Bündner Dialekt wird von Hörerinnen und Hörer als recht angenehm und positiv empfunden. Ausserdem sind Bündner dafür bekannt, oft ein „a“ am Wortende zu haben wie „trinka“ (trinken).

Beispiele Biindnertüütsch

  • Sie haben – Sie hän
  • Schlittschuhfahren – Schlittschüüala
Die spannenden Unterschiede der Schweizer Dialekte entdecken.
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Jetzt so richtig durchstarten!

Macht dieser bunte Mix an verschiedenen Dialekten nicht Lust auf mehr? Bist du auf den Geschmack gekommen? Vielleicht interessierst du dich ja für einen anderen Dialekt wie der Solothurner, Zuger, oder doch vielleicht eher der Schaffhauser Dialekt? Wenn auch Sie einen unserer Schweizer Dialekte erlernen möchten, dann besuche doch unseren Online Schweizerdeutsch Sprachkurs. Unser interaktiver Sprachkurs wird dir helfen, das „Schwiizerdütsch“ in Rekordzeit zu erlernen.

 

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Welche Schweizerdeutschen Dialekte gibt es?

4 Gedanken zu „Welche Schweizerdeutschen Dialekte gibt es?

  • 23. Juli 2018 um 13:13
    Permalink

    Die Deutschschweiz hat geografisch 23 kantonale Dialekte und gegen 2000 lokale Mundarten:

    AG Dè Bach chonnt, dè Bach chonnt! / Sènd myny Buèbèn ally gsond? / Jo! Jo! Jo! (Aarau, Aaräu)
    AG Dòòdègägè send dì òffnè Hòòchzongèvòkal – i, ù ond ü – schò e dè alddè Graafschaft Baadè sò òffè, das Lüüt, wò dee Mondaart schryybèd, schò ès ì, o ond ès ö bruychèd. (Baden, Baadè)
    AR S hät ggschnäät ònd s èsch hääl. Chönd guèt hèè! (Trogen, Trògè)
    BE Denè, wò s guèt geyt, gyèng s bèssèr, gyèng s denè bèssèr, wò s wènygèr guèt geyt. (Bern, Bäärn)
    BL Vò Schöönèbuèch bìs Ammèl, vòm Bölchè bìs zùm Ryy / lyyt frei ùnd schöön das Ländly, wò mììr dèheymè syy. (Liestal, Lyèschdèl)
    BS Z Baasèl an mym Ryy, / jòò, dèèrt mècht ì syy. (Basel, Baasl)
    FR D Seyslèr hìì s böös. (Tafers, Ddaafèrsch)
    GL Äs Bèggäli Kchaffy chännddèd Si nò tringgè, dä mösddèd Si di mùndaarddyggè Sätz nüd ganz uf nüèchdèrnè Magè läsè. (Glarus, Glaarys)
    GR A Bbündnar ggschbüürt kay Schmäärz. – / Dòch, Haywèh, ds Häärz. (Chur, Gghüür)
    IR Bèscht au nüd tschòld, as s Bòlvè chlepft. (Appenzell, Abbèzȍll)
    JU Dduè ds Kchorydoor wüschè, s’yl tö plè! Ù dè dduèsch dy Löffu y ds Ddyroaar ù das Saladyéé ùf ds Ddablaar. (St. Immer, Sankcht Ìmmèr)
    LU O Mäyddèly, lyèbs Mäyddèly, wò hèsch au dùù dys Häy? (Luzern, Lòzäärn)
    NW Dèr Rìgybäärg ìsch éysy Wànd, / är schìtzt éys ja das gànzy Lànd. (Buochs, Buächs)
    OW Allès hèd syy Zyyt. (Sarnen, Saarnä)
    SG Machch mor kchay Chalbèräyè, du Zwasly! (St. Gallen, Sang Ggalè)
    SH Da da da ddaa! – Ddaa da daa? (Schaffhausen, Schaffuusè)
    SO Mììr wey ùf Solèdùùrn ga Dango danzè. (Solothurn, Solèdùùrn)
    SZ Myèr kchryddysyèrèd gäärè – ùnd dè nu wyè! (Schwyz, Schwyyz)
    TG Myr gnüüssèd üsès Lebè ym Dduurgäu – bys mèr schdeerbèd. (Romanshorn, Ròmyshòrn)
    TG Bim Hòlzschliddèn hät dè Höpply zum Wyysè dè Chrètzèr ùndèrè ddòò und üüs mìt dämm s Schliddèlpfaad hiigmacht. (Salenstein, Salèschdè)
    TI Ìch bì hyä gybooru ùn wohnä eyssdar hyä, jaa, jaa. (Gurin, Guryyn)
    UR Zògè am Bògè! Dè Landammè ddanzäd, / wyä dèr Ddyyfèl d Ddìly dùrè schwanzäd. (Altdorf, Aalddèrèf)
    VS Häyraat, dù Vògyl, dä värgéyt där ds Pfyyffu! (Brig, Brygg)
    ZG D Lüüt sägyd mììr nùr Òchsèbäy, / ìch häyssè Wääbèr. / Das ìsch für mììch nìd äynèrläy, / für wäägèr. (Zug, Zuug)
    ZH Aazelè, Bölè schelè! / D Chatz gaht ùf Walyselè. (Zürich, Züry)
    23
    © bei mir

    Antworten
  • 24. Juli 2018 um 6:52
    Permalink

    Die zweite Sprache der Deutschschweizer/innen ist das deutschschweizerische Standarddeutsch – auch für „Sprachlehrerinnen“. Ihre Formulierungen sind ziemlich grenzwertig, Frau Anna-Lena …

    Hey (?)

    Vielen Dank für deinen Besuch. Hast du Fragen?

    Ich bin Anna-Lena, Sprachlehrerin und Gründerin von schweizerdeutsch-lernen.ch. Ich beantworte dir alle Fragen.

    Schreibe bitte deinen Namen und die E-Mail-Adresse zu deiner Frage, damit ich dir eine Antwort mailen kann, wenn ich gerade nicht hier im Forum bin! (Imperativ)

    Antworten
    • 14. August 2018 um 17:25
      Permalink

      Sehr interessant du schweiizerdeûtsch lernen.

      Antworten
  • Pingback: Beliebte Schweizerdeutsche Sprichwörter lernen - schweizerdeutsch-lernen.ch

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