Wie bestehe ich den Einbürgerungstest der Schweiz?

Wie in Deutschland müssen auch Ausländer in der Schweiz einen sogenannten Einbürgerungstest bestehen, um den Schweizer Pass und somit die Staatsangehörigkeit zu gelangen. Dabei werden den Interessenten Fragen aus den verschiedensten Bereichen gestellt, welche allesamt einen Bezug auf das Alltagsleben in der Schweiz haben.

Dieser Test dient somit in erster Linie dazu, um sicherzugehen, dass sich zugezogene auch wirklich mit der Schweizer Kultur identifizieren und dieser anpassen. Denn schließlich erwirbt man mit der Staatsbürgerschaft unter anderem auch das Recht, an Wahlen und Volksentscheiden teilzunehmen und sich somit in dem Land politisch zu engagieren.

Wie bestehe ich den Einbürgerungstest der Schweiz? | Bildquelle: pexels.com
Wie bestehe ich den Einbürgerungstest der Schweiz? | Bildquelle: pexels.com

Da es sich bei diesem Recht jedoch um ein äußerst hohes Gut handelt, wird daher in dem Einbürgerungstest das Wissen und die Einstellung der Menschen getestet, die einen Schweizer Pass beantragen.

Welche Voraussetzungen muss man erfüllen?

Um überhaupt dazu berechtigt zu sein, ein Einbürgerungsgesuch in der Schweiz einzureichen, benötigt man zwingen eine sogenannte C-Bewilligung und muss zuvor insgesamt 10 Jahre in dem Land gelebt haben. Personen, die zwischen einem Alter von 8 und 18 Jahren in der Schweiz gelebt haben, werden diese Jahre doppelt angerechnet.

Dagegen können Personen mit einer B- oder einer F-Bewilligung kein Gesuch um eine Einbürgerung einreichen. Denn Jahre, in denen man mit einer F-Bewilligung in dem Land gelebt hat, zählen nur die Hälfte und Personen, die eine Zeit lang mit einem N- oder L-Ausweis in der Schweiz gelebt haben bekommen diese Zeiträume sogar überhaupt nicht angerechnet.

Deutlich einfacher geht die Einbürgerung dagegen vonstatten, wenn der Ehemann oder die Ehefrau bereits die Schweizer Staatsbürgerschaft besitzt. Denn dann genügt bereits ein Zeitraum von fünf Jahren, in denen man in der Schweiz gelebt hat.

Daneben sollte man zudem in den vergangen 3 Jahren keine Sozialhilfe in dem Land bezogen haben und seine Steuern in den vergangenen 5 Jahren ebenfalls korrekt an den Staat abgeführt haben.

Und natürlich sollten man auch keine Einträge in seinem Strafregister haben oder sich gar in einem laufenden Strafverfahren befinden.

Die Fragen der Aufnahme

Was die Fragen in dem Einbürgerungstest betrifft, so befassen sich diese vor allem mit den verschiedensten Gesetzen und Werten, die in der Schweiz für alle Einwohner gelten. Auf diese Weise soll gewährleistet werden, dass Personen die ein Einbürgerungsgesuch einreichen, die Werte der geltenden Bundesverfassung kennen und diese auch respektieren.

Daneben werden in dem Test auch die Deutschkenntnisse der Bewerber auf die Probe gestellt und auch das Abfragen der Grundkenntnisse in Bezug auf die politischen und gesellschaftlichen Verhältnisse in der Schweiz gehört zu dem Einbürgerungstest dazu.

Die Schweizer Politik ist ein Kernthema der Prüfung. | Bildquelle: pixabay.com
Die Schweizer Politik ist ein Kernthema der Prüfung. | Bildquelle: pixabay.com

Unter den Fragen in dem Test befinden sich daher auch vereinzelt historische Fragen, wie die nach der Unabhängigkeit der Schweiz oder deren Rolle im Verlauf des Zweiten Weltkriegs. Denn schließlich muss man auch immer die Vergangenheit eines Landes berücksichtigen, um zu verstehen, wie dieses Land zu seiner heutigen Stellung in der Welt gelangt ist. Und dabei spielt es keine Rolle, ob man sich in Deutschland, der Schweiz oder in einem anderen Land befindet.

 

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Die Kommission

Wer nun mit dem Gedanken spielt, einen Einbürgerungsgesuch einzureichen, der sollte sich der Herausforderung des Tests jedoch vollends bewusst sein. Denn bei diesem Test gilt es mindestens 60 % der Antworten korrekt zu beantworten, da das Gesuch ansonsten recht wahrscheinlich abgelehnt werden wird.

Doch in manchen Fällen reicht selbst eine gute Prozentzahl in dem schriftlichen Test nicht aus, um seinen Pass auch wirklich zu erhalten. Denn daneben muss man sich auch im Rahmen einer mündlichen Prüfung, vor einer Kommission, beweisen.

Auch diese stellt dem Einzubürgernden diverse Fragen in Bezug auf die Schweiz, die sich auch um den Kanton, in welchem man gemeldet ist, oder um traditionelle Bräuche handeln können. Wer hier bei der Frage auf die Herkunft des „Raclette“ keine Antwort weiß oder nicht weiß, worum es sich bei „Capuns“ handelt, dessen Gesuch könnte sogar noch von der Kommission abgelehnt werden. Selbst dann, wenn man den schriftlichen Teil fehlerfrei bestanden hat und auch sonst sämtliche Voraussetzungen erfüllt.

Die Vorbereitung

Bei der Vorbereitung auf den Einbürgerungstest gilt es sich mit verschiedenen Dingen auseinanderzusetzen. So unter anderem mit der Schweizer Bundesverfassung sowie den Grundsätzen in diesem Land. Daneben spielen auch regionale Gegebenheiten und traditionelle Bräuche eine große Rolle in dem Test, weshalb man sich ganz besonders auch mit dem Kanton, in welchem man lebt, eingehend beschäftigen sollte. Denn besonders diese Fragen sind es, mit denen die Personen, die an dem Einbürgerungstest teilnehmen, oftmals ganz besonders zu kämpfen haben.

Denn wer hier nicht weiß welches die höchste Instanz in dem Kanton darstellt, in welchem man lebt, der sammelt hiermit so einige Minuspunkte, besonders wenn diese Fragen von der Kommission gestellt werden.

Für den Einbürgerungstest ist es gut die Schweizer Kultur zu kennen. | Bildquelle: pixabay.com
Für den Einbürgerungstest ist es gut die Schweizer Kultur zu kennen. | Bildquelle: pixabay.com

Und auch mit politischen und historischen Ereignissen sollte man sich vor dem Test konkret auseinandersetzen. Denn es kann durchaus vorkommen, dass in dem Einbürgerungstest Fragen auftauchen, die sich mit konkreten Daten und Zeiträumen beschäftigen, die jeder Bürger in der Schweiz kennen sollte. Und auch nach der politischen Stellung der Schweiz im Zweiten Weltkrieg wird in diesem Test gerne einmal gefragt, weshalb man auch diese Epoche aus der Sicht der Schweiz etwas genauer betrachten sollte.

Natürlich versteht es sich von selbst, dass man, um den Einbürgerungstest in der Schweiz bestehen zu können, auch die deutsche Sprache sowie das Schweizerdeutsch beherrschen sollte. Denn ohne die grundlegenden Kenntnisse der Sprache ist es nur äußerst schwer, wenn nicht sogar unmöglich, den Einbürgerungstest in der Schweiz zu bestehen.

 

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Wo bekomme ich die nötigen Informationen?

Wer sich auf seinen anstehenden Einbürgerungstest vorbereiten möchte, der findet einen Großteil der Informationen hierzu im Internet. So unter anderem auf unserer Webseite www.schweizerdeutsch-lernen.ch , über die unter anderem auch Bücher bestellt werden können, mit denen man die Grundlagen der Schweizer Sprache in nur 30 Tagen lernen kann. Selbst wenn man ein Anfänger ist, was Schweizerdeutsch anbelangt.

Daneben berichten wir auf unserer Webseite auch über die verschiedensten Themen, für die sich zugezogene in der Regel ganz besonders interessieren und geben diesen Menschen zudem auch einige Tipps, damit diese sich schneller in der neuen Heimat zurechtfinden.

Schliesse die Schweizer Flagge in dein Herz! | Bildquelle: pixabay.com
Schliesse die Schweizer Flagge in dein Herz! | Bildquelle: pixabay.com

Und auch sonst erfahren Sie in Büchern und dem Internet nahezu sämtliche historischen und kulturellen Besonderheiten in Bezug auf die Schweiz und deren 26 Kantone, von denen jedoch sechs noch heute gelegentlich als Halbkantone bezeichnet werden.

Natürlich findet sich auch zu den einzelnen Kantonen so einiges im Internet und in Büchern, sodass es kein Problem sein sollte zu verstehen, wie diese Kantone aufgebaut sind, wo sie gelegen sind und welche Instanzen dort das Sagen haben. Denn auch solche Dinge werden im Rahmen des Einbürgerungstests gerne einmal abgefragt und gehören zu den Fragen, die selbst für gebürtige Deutsche oft nur schwer zu beantworten sind.

Den Einbürgerungstest im Internet absolvieren

Zu Testzwecken bieten diverse Webseiten ihren Besuchern die Möglichkeit, den Einbürgerungstest vorab online zu absolvieren und damit zu üben. Zwar handelt es sich dabei nicht immer genau um die Fragen, die wenn es ernst wird, ebenfalls gestellt werden, dennoch kann man durch das Absolvieren mehrerer dieser Tests seine Sicherheit in jedem Fall ein Stück weit steigern und lernt zudem die Antworten auf viele Fragen, die zumindest in dem späteren Einbürgerungstest von Belang sein könnten. Daher sollte jeder im Vorfeld seiner Einbürgerung eine Reihe solcher Tests zur Probe absolvieren und das eigene Wissen in den Bereichen vertiefen, die einem die größten Probleme bereiten.

 

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Einbürgerungstest der Schweiz

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