Schweizerdeutsch in 30 Tagen - das BuchAm 20. März 2017 erscheint wie bereits in diesem Blog-Artikel (Buch Veröffentlichung: Schweizerdeutsch in 30 Tagen) angekündigt unser erstes Selbst-Lernbuch mit dem Titel „Schweizerdeutsch in 30 Tagen“.

Schweizerdeutsch in 30 Tagen: Vorbesteller-Bonus

Ich möchte dich nochmals darauf hinweisen, dass du momentan noch vom Vorbesteller-Bonus profitieren kannst und um einiges billiger an das Buch kommst. Nutze diesen Vorteil und sichere dir dein Exemplar noch heute auf www.schweizerdeutsch-lernen.ch/buch.

Einblick in ein Buch-Kapitel

Jetzt möchten wir dir aber einen Einblick in unser Buch geben, damit du ein siehst, was dich erwartet. Wir haben uns für den 6. Tag entschieden, dort handelt die Lektion von einem Restaurantbesuch. Dies ist ein Kapitel aus dem Themenbereich der „Alltagssituationen“. Du findest zuerst einen klassischen Dialog im Restaurant, kriegst dann einige Begriffs- und Vokabular-Erklärungen und wirst schlussendlich noch auf dein Verständnis geprüft.

Viel Spass bei dieser gratis Lektion:


Tag 6: Im Restaurant

Lies dir folgenden Text in Ruhe durch. Er handelt von einem Restaurantbesuch und wir finden dabei einige Dialoge zwischen dem Kellner und den beiden Kunden. Anschliessend findest du Vokabeln, gefolgt wie immer von ein paar Aufgaben. Viel Spass.

Im Gasthof zur Sonne

Sonja: I freu mi sehr Peter, wenn si mr s letzscht mol im e traditionelle Schwiizer Restaurant gsi.
Peter: Jo, das isch wirkli es zittli her. I ha scho richtig Hunger und dr Gaschthof zur Sunne sich wirkli e wunderbars Restaurant. Gömmer doch grad ihne.
Chällner: Guete Obe, hend si reserviert?
Peter: Jä, en Tisch für zwei uf dr Name Meier.
Chällner: Folge si mir – guet das isch ihre Tisch, näme si bitte Platz. Do isch d Spisscharte, channi ihne grad öpis zum Trinke bringe?
Sonja: Jo für mi gern es Wasser und wie sehts us Schatz, nemme mr no en Rot Wii?
Peter: Jo, i denks scho. Für mi gern no es Rivella1 und chöne si grad en guete Rot Wii empfehle?
Chällner: Mir hend hüt en „Merlot Ticino“ im Ahgebot. En feine Tropfe us de Häng im Tessin.
Peter: Jo bringe sie uns de doch.

Sonja: I nimm glaub d Röschti mitem Ei und Schinke. Das hanni scho lang nüm kha.
Peter: Gueti Wahl – Mi gluschte d Älplermagrone2, die nimmi.

Chällner: So do isch ihre Wii und es Wasser und es Rivella. Hend si sich scho für es Menu entschide?
Sonja: I hetti gern s Menu Nummer 23.
Peter: Für mi bitte d Älplermagrone. Chönnt i drzue no Öpfelmuess ha?
Chällner: Sehr gern – Öpfelmuess cha I ihne bringe, das wär mini neggschti Frog gsi. Danke für d Bstellige.

Nach em Ässe

Peter zum Chällner: Tschuldigung – Chönnte mir bitte d Rechnig ha.
Chällner: Sehr gern – das macht denne 61.70 Franke, wenn si wennd so guet si.
Peter: (git 70.- Franke) – Mache si 65.-, viele Dank.
Chällner: Danke au, do isch no dr Fünfliber – I wünsch no en schöne Obe.
Peter & Sonja: Merci, danke glichfalls.

Begriffserklärung

1Rivella: Rivella ist ein kohlensäurehaltiges Süssgetränk, das mit Milchserum hergestellt wird. Das Getränk wurde in der Schweiz erfunden und erfreut sich regional grosser Beliebtheit. Zunehmend werden auch die umliegenden Länder wie Deutschland und Österreich aufmerksam und dadurch entstehen zunehmend Exporte.

Quick Tipp: Das muesch bim neggschte Ihkauf umbedingt mol probiere. Es git nebem normale Gschmack neu au no Rhabarber und Pfirsich. Mhhhm Lecker.

2Älplermagrone: Älplermagrone sind ein klassisches Schweizer Gericht, das zum Beispiel gerne auf der Piste nach langen Ski-Tagen verzerrt wird. Es ist eine Art Gratin aus Kartoffeln, Rahm, Magronen, Zwiebeln und Käse. Das Rezept kann variieren, da jede Familie gerne ihr eigenes Rezept daraus macht. Sehr wichtig ist aber noch der Apfelmus (Öpfelmuess), dieser wird immer dazu gegessen.

Falls de jetzt Hunger becho hesch – Ab ins neggschte Restaurant go Älplermagrone bstelle – oder suech dr doch es Rezept und choch si selber.

Vokabeln

Schweizerdeutsch Hochdeutsch
D Sunne Die Sonne
Dr Chällner der Kellner
Guete Obe Guten Abend
D Spisscharte Die Speisekarte
En Rot Wii Einen Rotwein
Hend … im Ahgebot Haben … im Angebot
Mi gluschte mich reizen (z.B. Mich reizt das Menu …)
Dr Öpfelmuess Der Apfelmus
D Bstellige die Bestellungen
Tschuldigung, chönnt… Entschuldigung, könnte…

Aussprache: Die Rechnung kostet Fr. 61.70, das spricht man auf Schweizerdeutsch wie folgt aus: einäsächzig Franke sibzig.

Jetzt bist du dran

1.Was genau ist die Hauptzutat vom klassischen Schweizer Gericht „Röschti“, welches hier von Sonja bestellt wurde?
Antwort: _________________________________________________________

 

2.Wenn wir schon beim Essen sind, wie heissen die beiden klassischen Käsegerichte der Schweiz, die weltbekannt sind? Wie nennt man Käse auf Schweizerdeutsch?
Gricht 1: _____________________
Gricht 2: _____________________
Käse uf Schwiizerdütsch: _______

 

3.Im Süden der Schweiz gibt es einen Kanton der sehr bekannt für seinen Weintraubenanbau ist. Der Kanton wird im Dialog erwähnt.
Kanton: ________________________

 

4.Was für eine Sprache wird in diesem Kanton gesprochen?
Sproch: ___________________________

 

5.Wie heisst die Münze, welche einen 5 Franken Gegenwert hat auf Schweizerdeutsch?
Fünf Franke Münze: ________________________________

 

6.Verbkonjugation von „Ich hätte gern“

I            hätt gern__                                                      Mir      __________

Du       __________                                                    Ihr       __________

Er/Si   __________                                                    Si         __________

 

Gut zu wissen

  1. Wenn du doch schon in der Schweiz bist, frage doch im Restaurant „nachere Schwiizer Spezialität“.So lernst du ganz neue Sachen kennen und siehst mal, was wir Schweizer so essen.
  2. Du willst lernen Schweizerdeutsch zu sprechen, findest aber keine Gelegenheit dazu? Die obige Situation ist das beste Beispiel: Lade deine Schweizer Freunde und Bekannten in ein Schweizer Restaurant ein. Zum einen kannst du dort den ganzen Abend üben Schweizerdeutsch zu verstehen und zu sprechen, zum anderen habt ihr durch die Schweizer Spezialitäten auch gleich eine Diskussionsgrundlage. Das ist der beste Start in den Abend bei einer Flasche Wein.
  3. Dritter Tipp: Wie immer, üben, üben und noch mehr üben. Du musst dich nicht schämen, es ist genial, dass du Schweizerdeutsch lernen möchtest und wir Schweizer wissen es sehr zu schätzen, wenn du es versuchst.

Fazit und Lösungsschlüssel

In etwa so kannst du dir eine Lektion im Buch „Schweizerdeutsch in 30 Tagen“  vorstellen. Da diese Lektion aus dem Alltagsbereich stammt, geht es vor allem ums Verständnis des Textes. Andere Lektionen zielen eher auf die Anwendung der Sprache, wiederum andere eher auf das Schweizerdeutsche an sich.

Das Tolle an den Schweizer Kultur Lektionen, welche auch im Buch vorhanden sind, ist, dass du direkt die Umgangsformen kennenlernst und dich ideal daran anpassen kannst.

Zu den gestellten Fragen in der obigen gratis Lektion geben wir dir natürlich auch noch den Lösungsschlüssel. Der ist natürlich auch im Buch zu allen Lektionen vorhanden:


Lösung: Tag 6: Im Restaurant

 

1.Was genau ist die Hauptzutat vom klassischen Schweizer Gericht „Röschti“, welches hier von Sonja bestellt wurde?

Antwort: Härtöpfel (auf Schriftdeutsch Kartoffeln)

2.Wenn wir schon beim Essen sind, wie heissen die beiden klassischen Käsegerichte der Schweiz, die weltbekannt sind? Wie nennt man Käse auf Schweizerdeutsch?
Gricht 1: Raclette
Gricht 2: Fondue
Käse uf Schwiizerdütsch: Chääs

3.Im Süden der Schweiz gibt es einen Kanton der sehr bekannt für seinen Weintraubenanbau ist. Der Kanton wird im Dialog erwähnt.

Kanton: Tessin

4.Was für eine Sprache wird in diesem Kanton gesprochen?

Sproch: Italiänisch (Italienisch)

5.Wie heisst die Münze, welche einen 5 Franken Gegenwert hat auf Schweizerdeutsch?

Fünf Franke Münze:  Fünfliber

6.Verbkonjugation von „Ich hätte gern“

I hätt gern                                                                    mir hättä gern

Du hättisch gern                                                       Ihr hättet gern

Er/si hätt gern                                                            Si hättä gern


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Ein Einblick: Schweizerdeutsch in 30 Tagen

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