Den höchsten Lebensstandard in ganz Europa findest Du genau hier…

Wir sind sicher, dass auch du umgehend von der Schweiz verzaubert sein wirst. Die Schweiz bietet neben auffallend schönen Landschaften eine herausragende Lebensqualität, eine erstklassige Bildungslandschaft, einen attraktiven Arbeitsmarkt, eine gute Infrastruktur und eine vielseitige Kultur.

Nach Untersuchungen des Karrierenetzwerkes “ Glassdoor“ nimmt die Schweiz im Bereich “ Lebensstandard“ die Spitzenposition im europäischen Vergleich ein. Eine US- Studie aus dem Jahre 2017, die in Zusammenarbeit von Medien- und Beratungsunternehmen sowie der Universität Pennsylvania durchgeführt wurde, stuft den reizenden Alpenstaat als “ bestes Land der Welt“ ein. Kurzum; an kaum einem anderen Ort der Welt findest Du bessere Lebensbedingungen als hier:-)!

Ausgezeichnete Arbeitsbedingungen in der Schweiz
Ausgezeichnete Arbeitsbedingungen in der Schweiz danke hohem Verdienst und guter Work-Life-Balance machen das Land attraktiv.

Hoher Verdienst und gute Work-Life-Balance

Laut dem Karrierenetzwerk “ Glassdoor“ fallen die Nominallöhne in der Schweiz mit durchschnittlich 72000 € pro Jahr im europaweiten Vergleich am höchsten aus. Der hiesige Arbeitsmarkt gilt aufgrund attraktiver Beschäftigungsmöglichkeiten und einer überdurchschnittlich hohen Bezahlung als einer der weltweit populärsten. Dabei findest du auch eine ausgesprochen gute Work-Life-Balance vor. Zeit, in der du entspannst, regenerierst, träumst, sportlich aktiv oder kreativ bist. Die Regelungen zu den gesetzlichen Feiertagen beeinflussen maßgeblich den Anteil der Freizeit.

Gesetzliche Feiertage sind von den jeweiligen Kantonen abhängig

In der Schweiz bestimmen die Kantone, welche Feiertage als gesetzliche Feiertage gelten. Neben dem Bundesfeiertag (1. August), der im Jahre 1994 zum arbeitsfreien Tag erklärt worden ist, gelten folgende Feiertage in allen Kantonen als gesetzliche Feiertage:
  • Neujahrstag
  • Auffahrt (Christi Himmelfahrt)
  • Bundesfeiertag
  • Weihnachtstag (25.12.)
An diesen Tagen dürfen Angestellte flächendeckend ihre Arbeit ruhen lassen. Ergänzend existieren in den verschiedenen 26 Kantonen weitere gesetzliche Feiertage, die von den kantonalen Regierungen festgelegt werden. Die Kantone verfügen deshalb über eine unterschiedliche Anzahl arbeitsfreier Feiertage.
Schweiz bietet beste Lebensqualität der Welt
Jeder Kanton in der Schweiz legt seine Feiertage selber fest, was zu grossen Unterschieden führt.

Spitzenreiter Tessin

Mit 14 gesetzlichen Feiertagen pro Jahr ist der Kanton Tessin Spitzenreiter. In keinem anderen Kanton gibt es so viele bezahlte Freitage. Demnach besitzen die Angestellten im Südkanton sieben gesetzliche Feiertage mehr als solche in Graubünden und Appenzell- Ausserhoden. Mit lediglich 7 Feiertagen bilden die beiden Kantone das Schlusslicht im Kampf um die meiste zusätzliche Freizeit:-( Legst du also grossen Wert auf viel zusätzliche Freizeit, empfiehlt sich als Arbeitsort ein katholischer Kanton. Diese haben deutliche mehr Feiertage als die protestantisch geprägten. Genaue Informationen bzw. Termine zu den kantonsgebundenen Feiertagen kannst Du diesem Link entnehmen.
Im Kanton Tessin gibt es am meisten Feiertage
Im Kanton Tessin gibt es nicht nur die meisten Sonnenstunden, sondern auch die meisten Feiertage.

„Geburtstag der Schweiz“ besitzt eine Sonderstellung

Im vermeintlichen Wirrwarr rund um die gesetzlichen Feiertage nimmt der „Bundesfeiertag“, der am 1. August eines jeden Jahres gefeiert wird, eine Ausnahmestellung ein. Dieser Termin ist gesetzlich verankert. und aufgrund dessen schweizweit als Feiertag deklariert.
Im Zentrum der Feierlichkeiten steht das Gedenken an die Gründung der Schweiz, die laut historischer Dokumente auf Anfang August 1291 zu datieren ist. Der renommierte Zürcher Historiker Wilhelm Oechsli erklärte im Jahre 1891 die „Schwyzer Urkunde“, die aus dem Jahre 1291 stammt, zum offiziellen „Stiftungsbrief der schweizerischen Eidgenossenschaft“. Eigenmächtig interpretierte Oechsli die im Schriftstück enthaltene Formulierung „Anfang August“ und setzte die Datierung des Stiftungsbriefes auf das Datum des 1. August 1291 fest.

Erfolgreicher Kampf gegen habsburgische Tyrannei

Die Gründung der Schweiz ging laut Historikern aus dem Kampf liberaler und freiheitsliebender Eidgenossen gegen tyrannische Vögte hervor. Die Basis der Freiheitskämpfer soll sich auf dem „Rütli“ befunden haben. Diese ist eine Rodungswiese am Urner See. In diesem Gebiet stossen die Kantone Unterwalden, Schwyz und Uri aufeinander. Das Mächtemessen zwischen unterdrückten Bauern und der habsburgischen Tyrannei soll von dort aus gelenkt worden sein.
Deshalb gilt das „Rütli“ als patriotischer Sehnsuchtsort. An jedem 1. August versammeln sich an dem geschichtsträchtigen Ort Vertreter der Landesgemeinden Schwyz, Uri und Unterwalden, um den feierlichen Eid; den „Rütlischwur“ abzulegen. Dieses Ritual dient als Instrument zum Ausdruck der anhaltenden Wertschätzung gegenüber den damaligen liberalen Rebellen.

Auf Kirchenglocken folgte Feuerwerk

Der Bundesrat nahm die Feier zunächst als einmaliges Fest wahr. Insbesondere die Auslandsschweizer, die die Franzosen um ihre pompösen Nationalfeierlichkeiten beneideten, übten anhaltenden Druck auf die Regierung aus, um die Feier angemessen zu würdigen. Als Reaktion darauf ordnete der Bundesrat im Jahre 1899 an, dass am Abend des 1. August die Kirchenglocken zu läuten sind. Im Laufe der Jahre wurden die Feierlichkeiten stetig grösser. So bildeten zunächst festliche Reden und Feuer die Untermalung für die Veranstaltung. Später integrierten die Schweizer Lampions und Feuerwerk in die Festivitäten. Wegen einer Volksinitiative, die im Jahre 1994 von den Schweizer Demokraten initiiert wurde, wurde der Arbeitstag zu einem gesetzlichen Feiertag.
Schweizer feiern den Nationalfeiertag mit Feuerwerk
Schweizer feiern den Nationalfeiertag mit Feuerwerk. Der 1. August ist ein schweizweiter Feiertag und somit in allen Kantonen ein arbeitsfreier Tag.

Anerkannte kantonale gesetzliche Feiertage

Nachfolgend findest du eine Übersicht aller zusätzlich anerkannten Feiertage in der Schweiz:
Datum Feiertag
2. Januar Der “ Berchtoldstag“ ist in den reformierten Kantonen ein arbeitsfreier Tag. Der Status des Datums ist in anderen Kantonen oft unklar. Die Herkunft des „Berchtoldtag“ ist historisch nicht belegt.
6. Januar

 

Januar ist der Tag der “ Heiligen drei Könige“. Überlieferungen zu Folge wurde an diesem Tag die Göttlichkeit Jesu erstmalig sichtbar.
19. März markiert mit dem “ Seppitag“ bzw. “ St. Josef“ ein Hochfest in römisch- katholischen Kantonen. Der “ Seppitag“ drückt die Verehrung des heiligen Josef aus; dem Bräutigam der Gottesmutter.
Karfreitag fällt grundsätzlich auf den Freitag vor dem Osterfest, die Christen gedenken an den Kreuztod von Jesu Christi.
Ostermontag wird am Tag nach Ostern zelebriert und feiert die Auferstehung Christi.
1. Mai der „Tag der Arbeit“ steht als Synonym für den Kampf der Arbeiterklasse. Der internationale Gedenktag besitzt seinen Ursprung in den australischen Massendemonstrationen von 1856 sowie den Protesten der nordamerikanischen Arbeiterbewegung aus dem Jahre 1886. Ziel der Proteste war die Einführung des “ Achtstunden – Tages“.
Pfingstmontag wird 49 Tage nach dem Osterfest begangen und würdigt das “ Erscheinen des Heiligen Geistes“.
Fronleichnam findet 60 Tage nach Ostern statt und bildet ein Hochfest in der katholischen Kirche. Christen feiern die leibliche Gegenwart von Jesus. Leib und Blut Christi treten in Form eines Sakramentes in Erscheinung.
29. Juni in einigen Kantonen wird ein Gedenktag zu Ehren der Aposteln Petrus und Paulus von Tarsus abgehalten.
15. August „Maria Himmelfahrt“ und symbolisiert die leibliche Aufnahme der Maria in den Himmel.
1. November „Allerheiligen“ ist ein Fest, das alle bekannten und unbekannten Heiligen würdigt.
8. Dezember in katholisch geprägten Kantonen wird mit dem Fest „Maria Empfängnis“ der unbefleckten Empfängnis Marias gedacht.
26. Dezember „Stephanstag“, der dem heiligen Diakon Stephanus gilt. Dieser wird als christlicher Märtyrer verehrt.

Wenn ihr wissen wollt, wie die Schweizer Weihnachten feiern, dann lest diesen spannenden Artikel dazu.

Die „Fasnacht“ – in Basel sind die grössten Narren

Am Montag nach Aschermittwoch feiern zahlreiche Schweizer die „Fasnacht“, eine Art Karneval. In den Kantonen Basel und Luzern wird die Fasnacht am ausgiebigsten gefeiert. Besonders beliebt ist die Basler Fasnacht, deren Anfang der Feierlichkeiten der „Morgenstraich“ bildet. Ein morgendlicher Umzug, der um 4 Uhr in der Früh startet und die drei schönsten Tage des Jahres einläutet.
Durch die Strassen der Städte ziehen atemberaubend kostümierte Narren Gruppen, Motivwägen, Musiker und Kapellen. Die Veranstaltung umgibt ein einzigartiges Flair und lockt jährlich unzählige Auswärtige an. Ein Highlight der Umzüge stellen die „Schnitzelbänggler“ dar, die in landestypischem Schwyzerdütsch kreative Spottverse auf die Obrigkeit und Alltagsereignisse vortragen.

Werde ein Teil der liebenswerten Schweizer Kultur…

Um die «Schnitzelbänggler» auch wirklich zu verstehen, ist es hilfreich, Schweizerdeutsch zu sprechen. Damit du also an der nächsten Fasnacht weisst, worum es geht und mitlachen kannst, lerne Schweizerdeutsch noch heute. Am besten in unserem Online-Kurs oder mit einem unserer Bücher.

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